Irisblüte im Süden von Deutschland

Als ich vor 2 Jahren das erste Mal die Irisblüte in Süddeutschland sehen und fotografieren konnte, wusste ich, dass es nicht das letzte Mal gewesen sein wird. Daher habe ich mich Ende Mai diesen Jahres auf den Weg gemacht, um diese schönen Pflanzen nochmals erleben zu dürfen. Das Wetter spielte mit, obwohl es fast zu gut war, und so konnte ich an zwei Morgenden die Sibirischen Schwertlilien  genießen und Bilder machen.

Bei der obigen Aufnahme habe ich mit dem Weitwinkelobjektiv von Canon EF 16-35mm/4.0 L IS fotografiert. Das Objektiv ist recht unanfällig gegen Reflexionen im Gegenlicht. Um den harten Kontrast des Sonnenaufgangs einigermaßen in den Griff zu bekommen, habe ich hier einen Reverse-Grauverlauffilter 0,9 (3 Blenden) benutzt und unterbelichtet. Die Tiefen wurden hinterher in Lightroom aufgehellt. Zusätzlich habe ich einen Polfilter eingesetzt.

Nachdem die Sonne über dem Horizont stand, blieben einem nur wenige Minuten, um noch im weichen Licht der Morgensonne ein paar Bilder zu schießen. Aufgrund des guten Wetters war das Licht leider sehr schnell sehr hart, so dass es zügig zum Frühstück gehen konnte. Wen es interessiert, hier habe ich meine 300mm/2,8 Festbrennweite eingesetzt, um diesen schönen Schärfeverlauf darstellen zu können.

Hier ist das Gegenlicht schon recht hart, aber auch hier habe ich großzüzig unterbelichtet und die Tiefen stärker aufgehellt, da der Kontrastumfang sehr hoch war.

Das weiche Gegenlicht lässt die einzelne Schwertlilien strahlen. Hier habe ich ein Makro mit 150mm Brennweite vom Stativ aus eingesetzt. Jede Situation erfordert eine andere Brennweite bzw. jede Aufnahmeidee verlangt nach einem anderen Objektiv oder auch jede Objektivbrennweite erzeugt ein anderes Bildergebnis. 

Weiches Gegenlicht lässt die einzelne Irisblüte strahlen. Diese Aufnahme ist mit einem 150mm Makroobjektiv vom Stativ aus entstanden.

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