Noir Flohay im Winter

Ich habe Mitte November in meinem Blog über unsere Familienwanderung im Hohen Venn in Belgien von Baraque Michel berichtet. Zweimal war ich seit dem alleine dort, um die Anhöhe Noir Flohay bei anderen Wetterbedingungen zu erleben.

 

 

Im Vorfeld wollte ich das Venn bei eher trübem Winter-wetter möglichst mit Schnee besuchen. Nach Weih- nachten kam der Schnee und ein zweites Mal schneite es im Januar im Venn, so dass der Wettergott mir den Gefallen tat, dass ich das Hohe Venn im Schnee erleben durfte. Bei meinem ersten Besuch im Ende Dezember lagen mindestens 20cm Schnee, an vielen Stellen bin ich aber auch bis zu den Knien eingesunken. Der Marsch von Baraque Michel zur Anhöhe Noir Flohay war daher recht mühsam, dafür aber auch sehr eindrucksvoll.

Stellenweise war es wie bei einem „Whiteout“, d.h. alles um einen herum war weiß und der Horizont war durch das einheitliche weiß verschwunden. Ein irgendwie unwirkliches Erlebnis.

Nur an einzelnen Stellen war noch die Vegetation bzw. Wege erkennbar. Am Ziel angekommen ging es nun ans Gestalten, was bei eiskalten Wind auf der offenen Vennfläche vor allem zu kalten Fingern führt.

Beim zweiten Besuch im Januar lag nicht ganz soviel Schnee wie noch Ende Dezember, aber auch hier konnte ich wieder andere Perspektiven für mich entdecken. Jetzt warte ich noch auf dicke Schneeflocken, denn dabei ergeben sich mit Sicherheit wieder neue Bilder.

Einige Bilder meiner beiden Touren könnt Ihr Euch in der folgende Galerie bzw. hier auch als Diashow anzeigen lassen. Viel Spaß beim Betrachten.


Martin