Familienwanderung von Baraque Michel

Letztes Wochenende sind wir ins Hohe Venn nach Belgien gefahren, um bei relativ gutem Wetter von Baraque Michel aus eine Wanderung mitsamt unseren beiden Kindern zu unternehmen.

 

Seit dem ich wunderbare Nebelfotos von den skurrilen Bäumen bei Noir Flohay im Netz gesehen habe, musste ich den Ort unbedingt erkunden.

 

Nach dem verheerenden Brand im Jahre 2011 wurde der Weg erst kürzlich wieder freigegeben, was aber nicht bedeutet, dass die vormals gut ausgebauten Bohlenwege bereits erneuert wurden. Wie immer fehlt noch das Geld, um die Wege wieder aufzubauen. Da ich dies im Vorfeld wusste, zogen wir mit Gummistiefeln los, was nicht verkehrt war.

 

Links hinten liegt unser Ziel - die Bäume auf der Anhöhe
Links hinten liegt unser Ziel - die Bäume auf der Anhöhe

Auf dem ersten Abschnitt der Wanderung geht es über feste Wege und Holzbohlenwege ins Venn. Die Ausblicke über die Hochfläche sind wunderschön. Auch hier findet man schöne einzeln stehende Bäume, die bei geeignetem Wetter ein gute Figur abgeben könnten. Unsere Kinder sind meistens voran marschiert und nach kurzer Zeit haben wir dann den Bohlenweg gegen einen matschigen Moorweg eingetauscht, der uns zur Anhöhe nach Noir Flohay geführt hat. Bereits von weitem konnte man die Szenerie schon näher kommen sehen.

Blick zurück - über diesen Steg führt auch unser Rückweg
Blick zurück - über diesen Steg führt auch unser Rückweg

Auch bei schönen Wetter ohne Fotoambitionen lohnt die Wanderung, ist es doch ein besonderes Stückchen Landschaft, welche sich nach dem Brand erstaunlich schnell erholt hat. An den überall verbrannten oder teils angebrannten Baumstämmen sieht man die Brandspuren.

Nach einem Picknick und einem kleinen Umweg ging es dann gestärkt auf dem gleichen Weg zurück zum Parkplatz. Auf dem letzten Kilometer mussten meine Frau und ich unseren Dreijährigen dann tragen, was er sich aber zuvor auch verdient hat, ist er doch bis dahin alles alleine gelaufen (geschätzte Tour 8-10 km).


Nun warte ich auf aussichtsreiches Fotowetter, um diesen Ort nochmals zu besuchen.

Der Blick zurück
Der Blick zurück