Unterwegs im Hohen Venn - Teil 1

Das Poleur Venn

Frühmorgens haben Holger Dörnhoff und ich mich getroffen, um erstmals das Poleur Venn (660 m/NN) in Belgien nahe Eupen zu erkunden. Der Wetterbericht sagte Nebel voraus und die Zusage traff dann auch ein als wir eintrafen.

 

Das Poleur Venn ist ein Naturschutzgebiet und kann auf einem Bohlenrundweg ganzjährig besucht werden. Wie viele andere Moorgebiete ist auch das Poleur Venn zum Torfabbau genutzt worden. Ein Zutritt ist auch bei gehisster roter Flagge möglich. Startpunkt ist die Gaststätte Mont Rigi, welche an der Abzweigung zum Signal du Botrange liegt. Gute 90 Minuten sollte man sich für eine gemütliche Begehung des 2,5 km langen Rundweges ohne Fotostopps Zeit lassen.

Im Poleur Venn entspringt übrigens der Polleur-Bach, der später ab Hockai zur eher bekannten Hoegne weiterfließt. Dieser Bachlauf eignet sich als weiteres Fotoziel im Frühjahr und besonders im Herbst zur Laubfärbung und liegt nur wenige Kilometer entfernt.


Wer bei guten Wetter eine schöne Aussicht genießen möchte, der kann vom Parkplatz Mont Rigi ca. 2 km weiter zur höchsten Erhebung Belgiens dem Signal du Botrange (694 m/NN) weiterfahren. Hier findet man auch die Touristen Information, in der man sich über die Region erkundigen, Prospektmaterial erhalten oder Wanderkarten kaufen kann.

Wer sich nach einer Wanderung stärken möchte, der kann in der Gaststätte Mont Rigi speisen. Nicht weit entfernt bieten sich auch die Herberge Baraque Michel oder das Restaurant am Signal du Botrange zur Einkehr für den hungrigen Fotografen an.


Hier nun ein paar Bilder von unserem ersten Besuch im Poleur Venn, der mit Sicherheit nicht der letzte gewesen sein wird: